20. Januar 1931

Ausgabe der ersten Erbsensuppe

Am Sebastianustage im Jahr 1931 wurde zum ersten Mal die traditionelle Erbsensuppe an die Mitglieder unserer Bruderschaft ausgeschenkt.

In den Protokollbüchern heißt es:

Der Vorstand hatte sich schon lange vorher mit dem Gedanken befaßt, am Patronatsfeste ein Erbsenessen zu veranstalten und so wurde dasselbe heute zur Wirklichkeit. Nach der Beteiligung zu urteilen fand dasselbe ungeteilten Beifall, da sich nämlich 99 Mann daran zu Tisch setzten.

Aufgrund der allgemein katastrophalen Wirtschaftslage wurde dann bei der Generalversammlung vom 29.12.1935 beschlossen, das Erbsenessen auszusetzen.

Es wurde Antrag gestellt, aus Sparsamkeitsrücksichten das beliebte Erbsenessen einzustellen. Die Vers. gab diesem Antrag statt und beschloß dem gemäß

Die erneute Aufnahme der Tradition erfolgte nach dem Krieg im Jahre 1948. Die im Hause Reimer (Gymnicher Hauptstraße) zubereitete Suppe schmeckte allen vorzüglich, wenngleich es nicht einfach war, Speck und Erbsen zu ergattern.

In den 60er Jahren mussten die Jugendlichen noch ihren eigenen Löffel zum Verzehr der beliebten Suppe mitbringen. Limo gab es dazu soviel man wollte und obendrauf noch eine Tafel Novesia Goldnuss, garantiert mit 27 Nüssen.