Meilensteine unserer Geschichte

Unsere Bruderschaft kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit der Gründung im Jahre 1139 gab es nicht nur zahlreiche Ereignisse, die die Entwicklung des Vereins geprägt haben. Auch viele Anekdoten sind erzählenswert. Reist anhand der Zeitleiste in die Vergangenheit eines der ältesten Schützenvereine in Europa.

2017

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Einweihung der elektronischen Luftgewehrschießanlage

Mittwoch, 14. Juni: Seit vielen Jahren starten auf unserer Luftgewehrschießanlage mehrere tausend Sportschützen zu überregionalen Meisterschaften. In 2017 konnte die bisher letzte große Modernisierung der Anlage fertiggestellt werden.

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2011

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Die Franzis erobern Gymnich

Mittwoch, 8. Juni: Vermutlich kennt sie inzwischen jeder aufmerksame Beobachter unseres Bruderschaftsfest. Überwiegend in luftiger Höhe an den Straßenlaternen befestigt blicken sie marschierend auf uns herab: Unsere Franzis.

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2009

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Einweihung der elektronischen Kleinkaliberanlage

Samstag, 28. Februar: Im Jahr 2008 sah sich der Vorstand unserer Bruderschaft seine Kleinkaliberanlage an und fragte sich, ob man damit noch wirklich den eigenenen Schützen und dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften gerecht wird. Sicherlich, die Anlage war in einem sehr guten gepflegten Zustand, aber die Technik mit Sicherheit nicht mehr auf dem neusten Stand. Nach zahreichen Überlegungen und dem Abwägen für und gegen eine neue Investition in diesem Bereich, entschied man sich schließlich zugunsten der neuen Anlage. Schnell waren auch einige interne Sponsoren für das große Projekt gefunden.

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2008

Bundesprinz Stefan Himpler

Stefan Himpler wird Bundesprinz

Freitag, 3. Oktober: „Einmol Prinz zo sin“ wünscht sich so mancher Kölner. Stefan Himpler muss sich den bekannten Karnevalshit in abgewandelter Form verinnerlicht und auf das Schützenwesen angewandt haben. Er errang gleich vier Prinzentitel – darunter die Würde des Bundesprinzen, die höchst mögliche Auszeichnung für einen Jungschützen - innerhalb von 16 Monaten. Hier ist die Geschichte dazu:

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1999

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Die Bruderschaft geht online

Freitag, 21. Mai: Am 22.05.1999 erblickte die Homepage unserer Bruderschaft erstmalig das Licht der Welt. Seit diesem Tag sind aktuelle Informationen über das Vereinsgeschehen weltweit abrufbar. Was heute eher eine Selbstverständlichkeit ist, war zu dieser Zeit eine absolute Ausnahme.

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1978

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Einweihung der Schießsport- und Freizeitanlage

Samstag, 9. September: Die frühen Schießsportlichen Erfolge unserer Mitglieder forcierten bereits 1975 eine Erweiterung der bisherigen Sportanlage. Unter der Bauleitung von Matthias Bendermacher entstanden weitere neun Luftgewehr- und sechs Kleinkaliberbahnen. Präsident Jakob Flohr und Schießmeister Stefan Schmitz erklärten den Bau der neuen Anlagen im Sportreport von 1976 wie folgt:

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1971

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Hans-Peter Eversheim wird Bundeskönig

Freitag, 17. September: An einem Samstag im September 1971 trat der 32-jährige Hans-Peter Eversheim in Monheim bei den zum 19. Mal stattfindenden Wettkämpfen um die Bundeskönigswürde an. Unter insgesamt 98 Bewerbern aus allen Diözesen konnte er sich mit 29 erzielten Ringen als bester Schütze den Titel des Bundeskönigs sichern.

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1970

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Theo Ohrem wird Bundesprinz

Freitag, 18. September: Mit gerade einmal 19 Jahren ging Theo Ohrem im Jahr 1970 in die Geschichte ein. Als Bezirksprinz qualifizierte er sich zur Teilnahme am Diözesan- bzw. Bundesprinzenschießen im Rahmen des Bundesschützenfests in Würselen. Theo Ohrem behielt die Nerven und konnte sich dort mit 29 von 30 möglichen Ringen gegen seine Mitbewerber aus insgesamt sechs Diözesen durchsetzen. Damit wurde er neuer Bundesprinz; der siebte in der Geschichte des Bundes.

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1969

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Erste Zusammenarbeit mit der Blaskapelle Hürth-Hermülheim

Freitag, 9. Mai: Im Jahre 1969 legte Leo Mandt den Grundstein für die bis heute andauernde Freundschaft zur Blaskapelle Hürth-Hermülheim e.V. Vermutlich ahnte damals niemand, dass aus den ersten Einsätzen an Christi Himmelfahrt und dem Bruderschaftsfest 1969 eine inzwischen mehr als 50 Jahre andauernde Freundschaft entstehen würde.

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1961

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Spatenstich für den ersten Schießstand

Freitag, 8. September: Am 09.09.1961 konnte man sich einen langehegten Wunsch erfüllen. Der erste Spatenstich für den ersten eigenen Schießstand. Schon 1934 dachte man über die Baumaßnahme nach. Da unter anderem aufgrund der Kriegszeit jedoch die Mittel fehlten, begnügte man sich bis dahin mit einem Provisorium.

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1959

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Schiefertafel für Vereinsmitteilungen

Freitag, 3. Juli: Das Bild zeigt eine Schiefertafel aus dem Jahr 1959. In dieser Zeit wurden noch keine Einladungen geschrieben und wie heute an die Mitglieder verteilt. Wichtige Ankündigungen wurden vom damaligen Präsidenten Jakob Flohr auf eine Schiefertafel geschrieben, die beim Sonntäglichen Kirchgang aufgehangen wurden.

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1956

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Der eigene Schankbetrieb

Mittwoch, 9. Mai: Am Gymnicher Ritt im Jahre 1956 tranken die Gymnicher das erste Bier aus eigenem Ausschank.

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1933

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Gründung der Jugendabteilung

Donnerstag, 19. Januar: Auf die Initiative einer Handvoll Jugendlicher hin entschloss sich der Vorstand unserer Bruderschaft im Jahr 1933 zur Gründung einer Jugendabteilung. Zu dieser Gruppe gehörten Engelbert Faßbender, Willy Reimer, Josef Adams, Leonhard Mohr, Josef Brandt, Toni Nothhelfer, Matthias Reimer, Willi Pützkaul und Matthias Schumacher.

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1931

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Ausgabe der ersten Erbsensuppe

Montag, 19. Januar: Am Sebastianustage im Jahr 1931 wurde im Lokal B. C. (Bernhard Cunibert) Kalscheuer zum ersten Mal die traditionelle Erbsensuppe an die Mitglieder unserer Bruderschaft ausgeschenkt.

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1901

Mitglieder der Bruderschaft vor dem Schloss Gymnich im Jahr 1901

Das älteste bekannte Foto der Bruderschaft

Donnerstag, 18. April: Ein ganz besonderer Meilenstein in der Geschichte der St. Seb. Bruderschaft Gymnich ist dieses beeindruckende Foto aus dem Jahr 1901 – das älteste bekannte Bild mit nachgewiesenem Ursprung, das Mitglieder unserer Bruderschaft zeigt. Es entstand anlässlich des traditionsreichen Gymnicher Ritts und wurde vor der historischen Kulisse des Schlosses Gymnich aufgenommen.

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1873

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Grundsteinlegung des Vereinshauses

Freitag, 30. Mai: An einem Samstag Morgen erfolgte die Grundsteinlegung für das Vereinshaus unserer Bruderschaft. Bis dahin wurde das jährliche Bruderschaftsfest in einem gemieteten Zelt gefeiert, welches auch den noch heute gebräuchlichen Namen "Bruderschaftszelt" erklärt.

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1866

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Ein Kreuz für das neue Vereinsgelände

Donnerstag, 29. März: Bis ins Jahr 1866 versammelte man sich an der sogenannten Vogelrute, wo heute die Vorpforte und der Alte Burgweg aufeinander treffen. Der Name Vogelrute ist auf das Königsschießen zurückzuführen, für das man einen hölzernen Vogel auf eine Stange montierte und so eine Vogelrute herstellte, ein Vorläufer des heutigen Hochstandes.

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1852

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Der eigene Hochstand

Montag, 17. Mai: Die Geschichte unseres Hochstands geht weit zurück und hat eine große Bedeutung für unseren Verein, dient er doch schon seit vielen Jahren unter anderem zur Ermittlung der neuen Majestäten. Bereits in den Articuln aus dem Jahr 1697 wird das Königsvogelschießen beschrieben.

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1710

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Ein Stück Land für den König

Montag, 16. Juni: Zur Unterstützung des jeweiligen Königs hat Adolf Ferdinand Freiherr von Gymnich unserer Bruderschaft am 17.06.1710 mit einer Schenkung ein Stück Land vermacht. Dieses Land durfte vom König in seinem Regentschaftsjahr bewirtschaftet werden. 150 Jahre später beschloss der Vorstand der Bruderschaft an diese Schenkung zu erinnern und fertigte ein Silberschild an. In dessen Vorderseite ist ein Kerbkreuz der Herren von Gymnich geprägt.

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1138

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Gründung der St. Seb. Bruderschaft Gymnich

Samstag, 31. Dezember: Lange Zeit ging man bei der Bruderschaft von dem Gründungsjahr 1402 aus. Im Winter 1945/46 war bei Instandsetzungsarbeiten auf dem Dachboden des Hauses Johann Steven (Schwatzjans) eine Lederrolle mit einer Urkunde von Erzbischof Arnold von Wied aus dem Jahre 1139 gefunden worden. Diese Urkunde übergab Johann Steven an den Präsidenten Wilhelm Reimer (Bruder und Nachfolger von Ambrosius Reimer).

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