10. September 1978

Einweihung der Schießsport- und Freizeitanlage

Die frühen Schießsportlichen Erfolge unserer Mitglieder forcierten bereits 1975 eine Erweiterung der bisherigen Sportanlage. Unter der Bauleitung von Matthias Bendermacher entstanden weitere neun Luftgewehr- und sechs Kleinkaliberbahnen. Präsident Jakob Flohr und Schießmeister Stefan Schmitz erklärten den Bau der neuen Anlagen im Sportreport von 1976 wie folgt:

"Dieser Bau ist als Zeichen für das ständig steigende Interesse an unserem Schießsport zu werten. Immer größer wird die Zahl jener Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die im sportlichen Schießen des Ausgleich für die Alltagsarbeit finden."

Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder konnte bereits am 5. September 1976 das erste Bundesschießen auf der neuen Anlage stattfinden.

Nach dem Ausbau der Schießanlage beschloss die Bruderschaft dann auch den Anbau eines Jugend- und Freizeitraumes sowie einer Schankanlage. Beides wurde im Jahre 1978 fertiggestellt. Insgesamt investierte die Bruderschaft in diese beiden Bauabschnitten 300.000 DM, die durch Zuschüsse und viele Spenden finanziert werden konnten.

Eine Schiefertafel wurde 1954 für Vereinsmitteilungen genutzt
Präsident Jakob Flohr und Pastor Jan Keyers bei der Eröffnungsrede

Am 10. September 1978 um 11 Uhr konnte Präses Pastor Jan Keyers die Einweihung der Schießsport- und Freizeitanlage vornehmen und läutete damit eine 14-tägige Veranstaltung ein, bei der man das komplette Angebot der neuen Anlagen gründlich austestete. Unter anderem war hier die St. Sebastianus Schützengilde aus Köln-Ehrenfeld eingeladen. Gegen diese fand auf der alten Schießsportanlage von 1962 der erste Wettkampf statt.