Meilensteine unserer Geschichte

Unsere Bruderschaft kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit der Gründung im Jahre 1139 gab es nicht nur zahlreiche Ereignisse, die die Entwicklung des Vereins geprägt haben. Auch viele Anekdoten sind erzählenswert. Reist anhand der Zeitleiste in die Vergangenheit eines der ältesten Schützenvereine.

2017

Einweihung der elektronischen Luftgewehrschießanlage

15. Juni 2017. Seit vielen Jahren starten auf unserer Luftgewehrschießanlage mehrere tausend Sportschützen zu überregionalen Meisterschaften. In 2017 konnte die bisher letzte große Modernisierung der Anlage fertiggestellt werden. mehr erfahren

2008

Stefan Himpler wird Bundesprinz

04. Oktober 2008. Die außergewöhnliche Karriere eines 20-jährigen Gymnichers begann am Montag, dem 04. Juni 2007, als beim Bruderschaftsfest der St. Seb. Bruderschaft Gymnich die neuen Majestäten ermittelt wurden. Stefan Himpler holte den Jungschützenkönigsvogel mit dem 18. Schuss von der Stange und qualifizierte sich damit für die Teilnahme am Bezirksprinzenschießen am 09. Februar 2008 in Bliesheim. mehr erfahren

1978

Einweihung der Schießsport- und Freizeitanlage

10. September 1978. Die frühen Schießsportlichen Erfolge unserer Mitglieder forcierten bereits 1975 eine Erweiterung der bisherigen Sportanlage. Unter der Bauleitung von Matthias Bendermacher entstanden weitere neun Luftgewehr- und sechs Kleinkaliberbahnen. Präsident Jakob Flohr und Schießmeister Stefan Schmitz erklärten den Bau der neuen Anlagen im Sportreport von 1976 wie folgt: mehr erfahren

1971

Hans-Peter Eversheim wird Bundeskönig

18. September 1971. An einem Samstag im September 1971 trat der 32-jährige Hans-Peter Eversheim in Monheim bei den zum 19. Mal stattfindenden Wettkämpfen um die Bundeskönigswürde an. Unter insgesamt 98 Bewerbern aus allen Diözesen konnte er sich mit 29 erzielten Ringen als bester Schütze den Titel des Bundeskönigs sichern. mehr erfahren

1970

Theo Ohrem wird Bundesprinz

19. September 1970. Mit gerade einmal 19 Jahren ging Theo Ohrem im Jahr 1970 in die Geschichte ein. Als Bezirksprinz qualifizierte er sich zur Teilnahme am Diözesan- bzw. Bundesprinzenschießen im Rahmen des Bundesschützenfests in Würselen. Theo Ohrem behielt die Nerven und konnte sich dort mit 29 von 30 möglichen Ringen gegen seine Mitbewerber aus insgesamt sechs Diözesen durchsetzen. Damit wurde er neuer Bundesprinz; der siebte in der Geschichte des Bundes. mehr erfahren

1961

Spatenstich für den ersten Schießstand

09. September 1961. Am 09.09.1961 konnte man sich einen langehegten Wunsch erfüllen. Der erste Spatenstich für den ersten eigenen Schießstand. Schon 1934 dachte man über die Baumaßnahme nach. Da unter anderem aufgrund der Kriegszeit jedoch die Mittel fehlten, begnügte man sich bis dahin mit einem Provisorium. mehr erfahren

1959

Schiefertafel für Vereinsmitteilungen

04. Juli 1959. Das Bild zeigt eine Schiefertafel aus dem Jahr 1959. In dieser Zeit wurden noch keine Einladungen geschrieben und wie heute an die Mitglieder verteilt. Wichtige Ankündigungen wurden vom damaligen Präsidenten Jakob Flohr auf eine Schiefertafel geschrieben, die beim Sonntäglichen Kirchgang aufgehangen wurden. mehr erfahren

1956

Der eigene Schankbetrieb

10. Mai 1956. Am Gymnicher Ritt im Jahre 1956 tranken die Gymnicher das erste Bier aus eigenem Ausschank. Bis dahin erfolgte der Ausschank durch den so genannten *Kronenwirt*, welcher sonst in der Gaststätte *Zur Krone* tätig war. mehr erfahren

1948

Ausgabe der ersten Erbsensuppe

20. Januar 1948. Am Sebastianustage im Jahr 1948, drei Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, wurde zum ersten Mal die traditionelle Erbsensuppe an die Mitglieder unserer Bruderschaft ausgeschenkt. Die im Hause Reimer (Gymnicher Hauptstraße) zubereitete Suppe schmeckte allen vorzüglich, wenngleich es nicht einfach war, Speck und Erbsen zu ergattern. mehr erfahren

1933

Gründung der Jugendabteilung

20. Januar 1933. Auf die Initiative einer Handvoll Jugendlicher hin entschloss sich der Vorstand unserer Bruderschaft im Jahr 1933 zur Gründung einer Jugendabteilung. Zu dieser Gruppe gehörten Engelbert Faßbender, Willy Reimer, Josef Adams, Leonhard Mohr, Josef Brandt, Toni Nothhelfer, Matthias Reimer, Willi Pützkaul und Matthias Schumacher. mehr erfahren

1873

Grundsteinlegung des Vereinshauses

31. Mai 1873. An einem Samstag Morgen erfolgte die Grundsteinlegung für das Vereinshaus unserer Bruderschaft. Bis dahin wurde das jährliche Bruderschaftsfest in einem gemieteten Zelt gefeiert, welches auch den noch heute gebräuchlichen Namen "Bruderschaftszelt" erklärt. mehr erfahren

1866

Ein Kreuz für das neue Vereinsgelände

30. März 1866. Bis ins Jahr 1866 versammelte man sich an der sogenannten Vogelrute, wo heute die Vorpforte und der Alte Burgweg aufeinander treffen. Der Name Vogelrute ist auf das Königsschießen zurückzuführen, für das man einen hölzernen Vogel auf eine Stange montierte und so eine Vogelrute herstellte, ein Vorläufer des heutigen Hochstandes. mehr erfahren

1852

Der eigene Hochstand

19. Mai 1852. Die Geschichte unseres Hochstands geht weit zurück und hat eine große Bedeutung für unseren Verein, dient er doch schon seit vielen Jahren unter anderem zur Ermittlung der neuen Majestäten. Bereits in den Articuln aus dem Jahr 1697 wird das Königsvogelschießen beschrieben. mehr erfahren

1710

Ein Stück Land für den König

17. Juni 1710. Zur Unterstützung des jeweiligen Königs hat Adolf Ferdinand Freiherr von Gymnich unserer Bruderschaft am 17.06.1710 mit einer Schenkung ein Stück Land vermacht. Dieses Land durfte vom König in seinem Regentschaftsjahr bewirtschaftet werden. 150 Jahre später beschloss der Vorstand der Bruderschaft an diese Schenkung zu erinnern und fertigte ein Silberschild an. In dessen Vorderseite ist ein Kerbkreuz der Herren von Gymnich geprägt. mehr erfahren

1139

Gründung der St. Seb. Bruderschaft Gymnich

01. Januar 1139. Lange Zeit ging man bei der Bruderschaft von dem Gründungsjahr 1402 aus. Im Winter 1945/46 war bei Instandsetzungsarbeiten auf dem Dachboden des Hauses Johann Steven (Schwatzjans) eine Lederrolle mit einer Urkunde von Erzbischof Arnold von Wied aus dem Jahre 1139 gefunden worden. Diese Urkunde übergab Johann Steven an den Präsidenten Wilhelm Reimer (Bruder und Nachfolger von Ambrosius Reimer). mehr erfahren